Es geht los! Zwei Oberösterreicher radeln von Venedig nach Genua.
So lange darauf g’freut und dann isses es soweit, ist das Gefühl irgendwie hhhmm … sicher die Abreisezeit um Mitternacht…
Es war a Roas… mit der Karre nach Villach. Parkplatz suchen. Räder vorbereiten, aufpackeln und durchs nächtliche Villach zum Flixbus.
Angekommen sind wir verwirrt. Der Bahnhof schaut mickrig aus. Besser nachsehen… Mist, wir haben uns gleich zum Start verkoffert. Jetzt aber hurtig. Einsteigen und ab geht’s.
Die Ankunft war uns zu hektisch.
Haben entschieden, dass wir uns Venedig nicht antun … Sind mit der Fähre super entspannt weiter zum Lido di Venetia getuckert. Die Bühne war sehr beeindruckend… Rush Hour am Wasser, die Pizza San Marco (Markusplatz) glich einem Ameisenhaufen. Puhh… Glück gehabt.
Und … Schwuppdiwupps waren wir im Reisefieber. Am Lido ist’s ruhiger und wir streiften viele lässige kleine Fischerdörferl. So nette Platzerl’n… aber wir können schließlich nicht überall die Handbremse anziehen und ein Pauserl machen. Die Sonn‘ hat auch zeigt was sie kann … so a Hitz‘ … wie beim Hochofen der voestalpine. Geh leck.
Am ersten Tag sind wir zwar nicht so richtig ins radeln gekommen… aber die Eindrücke waren g‘scheit lässig – am Lido war Inselhupf’n mit den Fähren angesagt und wir hatten das Gefühl, dass wir so ziemlich die einzigen Touristen im dem Gewusel waren.
Den Rest der G’schicht erzählen die Bilder …OK?
Schließlich haben wir uns der Hitze geschlagen gegeben und haben ein Zimmer in Porto Viro gesucht. Danke Adela!
Ach ja… Jackpot! Heute werden es bis 33°.


