Tja, Ravenna ist eine Industriestadt. Hat sicher seine Reize, nur haben wir sie nicht entdeckt.
Weil am Vorabend uns die Hitze die Energie auszuzelt hat. Wir haben es mit Ach & Krach g’schafft, was zu Essen zu ergattern, 2 isotonische Safterl zu trinken und dann… Ab in die Falle.
Lustige Sidestory: Als wir die Trattoria „Il Buono Gusto“ eingetreten sind …. Zack! War es zu spät. Keine Menschenseele weit & breit. Nada. Nur wir.
Nur die Chefin, ihre Kinder und die Oma. Erster Gedanke – Flucht. Der zweite, machen wir das Beste draus… eine Frage der Höflichkeit.
Next Step: italienische Speisekarte. Als wir scheiterten, waren die Kids unsere Übersetzer. War eine super witzige Situation… was für eine positive Überraschung. Die Chefin eine gute Köchin. Mjamm!
Das Lokal war leer, weil… ?!?! – Stichwort König Fußball! So ein Spielverderber.
Nächster Tag… raus aus Ravenna.
Der Verkehr war hektisch, die Radwege gut versteckt. In einer Industriestadt liegt der Fokus woanders. Schwerverkehr – es kostete ein paar Nerven, bis wir die Stadt hinter uns lassen konnten.
Schön langsam verändert sich die Landschaft. In der Ferne erkennen wir die ersten Höhenmeter. Morgen radeln wir Bergetappen. Wir kommen in die Toskana.
Mittlerweile hat es 36° und ein Italiener hat uns gefragt, ob wir einen Sonnenstich haben, weil wir bei diesen Temperaturen mit dem Rad unterwegs sind. Das haben wir uns übrigens auch gefragt und haben im Schatten eines Supermercato Schutz gesucht und eine eiskalte Cola gezischt. In einem nahen Park haben wir unsere Siesta abgehalten und in einer netten Bar gleich unterhalb des Castello von Brisighella, haben wir unsere Energienlager aufgefüllt, bevor‘s zur Endstation Morradi ging.
Am A… der Welt … in the Middle of Nowhere. Kein Quartier bei Booking in Sicht.
Na, dann müssen wir selber mit Händen Füße nach einer Bleibe fragen. Is aber sehr lustig und sind wir in einem Albergo – ein Klassiker des Italien Urlaub der Achtzigerjahre untergekommen. Uns gefällt’s. It’s a Roadtrip. Einmal so und einmal so.
Heute geht’s in die Berg. Und morgen geht’s weiter mit der Drahtesel G‘schicht. Wir haben noch 9 Tage.
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