Nach einem anstrengenden Tag haben wir uns mit einem superlässigen Abend im mittelalterlichen Suvereto belohnt.
Aber alles von Anfang an…etwas schwermütig haben wir uns von Siena verabschiedet.
Wir wären gerne länger geblieben. Mittlerweile wünschen wir uns einen radfreien Tag. Oder besser gesagt …. unsere Wadln, würden sich gerne regenerieren.
Gestern waren wieder viele Bergpassagen angesagt.
Die Abfahrten sind ein Knaller. Wir lassen es (für unsere Verhältnisse) ziemlich krachen und fetzen jubelnd die steilen Berg‘ hinunter, um wenig später schnaufend und schwitzend den nächsten wieder auffi zu fahren.
Superzach, aber einer der besten Tage bisher. Viele wunderschöne Gravelpassagen (mein Gepäckträger hätte fast durch das herumgerumple den Geist aufgegeben) und wödklasse Landstriche.
Gegen 17:00 Uhr hatte ich einen konditionellen Tiefpunkt und um eine Pause gebettelt. Hab hab mich stur im Schatten auf eine Leitplanke g‘huckt und verzweifelt meine Datteln g’futtert.
Stoni hat sich eine Extradosis Magnesium reingepfiffen, und ging ab wie eine Rakete. Er fuhr weg und schrie: ich bin so schnell… hat gelacht und weg war er. Ob das wirklich nur Magnesium war ?
Er ließ mich sprichwörtlich im Regen stehen… Oh… Regen! Das wär was!
Na, dann hab ich mich an die Verfolgung gemacht. In diesem Moment half mir der Song Toskana Fanboys von Peter Fox. Den hat ein Freund in einem Kommentar gestern gepostet. Danke danke
Irgendwann … wollte ich wirklich nimmer und bestand darauf ein Zimmer in einem Agriturismo zu suchen. Guter Plan…und klarer Fall von Denkste. So einfach war das gar nicht. Im Moment sind alle Zimmer ausgebucht.
Unsere Quartiermeisterin Adela hatte alle Hände voll zu tun, uns ein Platzerl zu verschaffen. Wir sind einfach weitergeradelt, bis es passt hat und es passt eh immer. Die spontane Taktik geht immer auf.
Heute geht’s nach Pisa und morgen folgt die nächste schräge äh… schiefe G‘schicht.
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