Und wieder das gleiche Spiel. Berge. Aber im Vergleich zu den letzten Tagen sind die 400 hm ein pippifatz.
Eigentlich wollten wir Pisa ansteuern, sind aber etwas zu spät aus der Hapf‘n gekommen. Die Kombination „Velo & Vino“ macht es uns nicht einfach früh aufzustehen.
Unsere supersympathische Gastgeberin Kira vom „Agriturismo Casale Rosmarino“ ist genauso ein Plaudertascherl wie wir und sind viel zu spät in die Gänge gekommen. Erst um 9:00 Uhr ging’s los.
Mitten unterm radeln, studier’ ich hin und her merke dann an, das mir 110 km in der ärgsten Hitz‘ z‘weit ist. Des is ka Gaudi.
Fahren wir doch nach Livorno? Das sind nur 80 Km. Wir haben eine Münze geworfen und spontan umdisponiert. Yeahh!
Wir nähern uns dem Mare. Der Himmel wird so eigenartig blau. Noch eine geniale Abfahrt und es ist, als ob jemand ein komplett neues Bühnenbild aufbaut. Zack. Das ist g’scheit lässig.
Lange Pinienwälder wirken wie natürliche Kathedralen. Die Zikaden singen im Chor. Wunderschöne Strände und dann wieder die klassischen Badeorte. Abwechslungsreich und eindrucksvoll.
Witzige Sidestory: Unsere Quartiermeisterin Adela… Schön langsam nimmt sie eine Hauptrolle in unserer Story ein… hat uns in ein 5* Grand Hotel mit Pool im 5. Stock eingebucht, weil es günstiger war, als andere Quartiere ohne Frühstück. Prezzo totale € 120,-
Sie meint es ist ein Supergoodie von Booking, weil sie die letzte Zeit so viel gebucht hat. Na, dann.
Es war schon recht recht lustig, wie wir zwei – von der Reise verstaubten und verschwitzten – Hanseln mit Sack und Pack im Grand Hotel eintrudelten.
Den Rest erzählen die Bilder…
Heute geht’s dafür die 110 Km nach La Spezia und morgen folgt die nächste Drahtesel G‘schicht.
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