Du, Arno morgen haben wir 75 km. Net so tragisch, aber die Anstiege haben es in sich.
Morgen Tagwache 6:30 Uhr und 7:00 Uhr Abfahrt? Einverstanden!
Tja, wie‘s der Teufel will, ist der Vorabend wirklich lustig und wir zwei Kipferln gehen nicht nach Haus.
Am lustigsten ist’s immer wenn man eigentlich nicht soll. Oder?
Der Morgen danach, hat höllisch Spaß gemacht … und eh kloa… Klumpert zaumpackt wird immer erst in letzter Sekund‘n.
Puhhh… zach! Aber der Spaß war es wert.
So witzig… Dornröschen… äh Stoni hat zum dritten Mal einen Dornenbusch g’streift. Er hatte die Wahl zwischen Bus oder Dornen. Er hat sich für das geringste Übel entschieden.
Heute waren wir kulinarisch im Hochpreis-Segment unterwegs… Salami-Chiabata am Straßenrand. Mjamm… Für Frühstück war keine Zeit. Lieber ausschlafen…
Und Mittagessen haben wir in einem lässigen Ristorante am Weg geschnappt… Die Bude war voller italienischer Arbeiter. Es war echt was los. Lärmpegel und WirrWarr a la Italia! Voi lässig mittendrin zu sein! Und die Kellnerin hätte sicher einen Marathonlauf g’wonnen. Die war zackig!
Noch a gaudige Sidestory: Heute ist uns ein kleines Bummerl passiert…
Wir haben die ersten Tage – wie es sich g’hört bei verschlafenen Kreuzungen bei Rot gewartet.
Eh kloa! Die Italiener sind einfach an uns vorbeig‘rauscht. Anscheinend gehört das zum guten Ton. Wir haben dann beschlossen, dass es uns peinlich ist, wenn wir als die österreichischen Streber wirken.
Ab nun galt’s … Rot ist das neue Grün.
Heute haben wir aber komplett übersehen, dass gegenüber eine Polizisten stand. Upps… Sie hat nicht mal mit der Wimper gezockt. Na dann ist’s anscheinend OK.
Aber bitte: ohne Gewähr
Ich habe Fotos von gestern und vorgestern – unserem radfreien Tag – Tag 9 – gemischt. Cinque Terre war angesagt… wenn man in der Gegend ist, quasi ein Pflichtprogramm.
Aber ganz ehrlich. Es ist viel zu viel los. Die Menschen dieser kleinen Orte stöhnen wegen dem Ansturm. Wir konnten es nicht genießen und sind wieder nach La Spezia.
Tja, zu guter Letzt… so wie’s ausschaut… sind wir im Finale.
Morgen sind wir in Genua. Unser Ziel und somit einen Tag früher als geplant.
Morgen gibt es das letzte G‘schicht von den Radsherren.
Voi schod‘… und voi schön! Man kann sich nicht freu’n nach Hause zu kommen, wenn man nie weg ist, oder? Gfrei uns d‘rauf!
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